Fertigungsautomatisierung | 14. April 2021

Neue Cobots besonders schnell und stark

GoFa und SWIFTI ergänzen das Roboter-Portfolio

Das Portfolio an kollaborativen Robotern von ABB bekommt Zuwachs: Die neuen Cobot-Familien GoFa und SWIFTI überzeugen mit höherer Traglast und Geschwindigkeit. Sie verstärken das bisherige Cobot-Angebot, bestehend aus dem Zweiarm-Roboter YuMi und dessen Einarm-Variante.

Der kollaborative Roboter YuMi ist seit 2015 auf dem Markt. Er arbeitet Seite an Seite mit Menschen in Fabriken, Werkstätten und Laboren. Zuverlässig verschraubt und montiert er Bauteile, hilft bei der Herstellung von Ventilen oder analysiert Covid-19-Tests. Seit Februar dieses Jahres hat YuMi Verstärkung bekommen: ABB bietet mit GoFa und SWIFTI neue kollaborative Helfer, die mit individuellen Stärken punkten.

GoFa – der neue Helfer in der Fertigung

GoFa ist für die Handhabung von Traglasten bis zu 5 kg ausgelegt. Der Cobot verfügt in jedem seiner sechs Gelenke über integrierte Drehmomentsensoren, die eine hervorragende Leistung und Kraftbegrenzung bieten. Mehr noch: Sie minimieren das Verletzungsrisiko, indem sie GoFa sofort zum Stillstand bringen, sobald er einen Kontakt mit einem menschlichen Werker erkennt. GoFa kann ohne weitere Sicherheitsausrüstung neben einem Menschen eingesetzt werden. Er ist ideal für Aufgaben, die Mensch und Roboter Hand in Hand erledigen.

Schneller SWIFTI

SWIFTI schließt die Lücke zwischen kollaborativen und Standard-Industrierobotern. Er arbeitet mit der gleich hohen Geschwindigkeit eines Industrieroboters. Für die Sicherheit sorgt bei SWIFTI ein Laserscanner, der die Umgebung des Roboters überwacht. Sobald sich ein Mensch nähert, verlangsamt SWIFTI seine Geschwindigkeit oder hält an. Damit eignet er sich für alle Aufgaben, die nur eine sporadische Interaktion zwischen Mensch und Roboter erfordern, zum Beispiel wenn der Mensch dem Roboter neue Werkstücke bringt.

Weitere Infos: robotervertrieb@de.abb.com

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